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Das Holzinnovationszentrums Zeltweg versammelt Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche, bietet jungen Unternehmern Büroräumlichkeiten und dient zugleich als Sitz eines Holzbauunternehmens. Der zweigeschossige Gebäudekomplex liegt etwas außerhalb von Zeltweg, wodurch ein repräsentativer Vorbereich geschaffen werden konnten, der die beiden im rechten Winkel zueinander positionierten Baukörper miteinander verbindet.
Als Konstruktion wurde ein Holzskelettsystem mit Brettschichtstützen und -trägern sowie Brettstapeldecken gewählt. Diese einfache Bauweise kam aus Zeit- und Kostengründen zum Einsatz, gewährleistet aber auch größtmögliche Flexibilität in den Grundrissen und damit in der Nutzung. Als konstruktiver Holzschutz und teilweise zur Beschattung dienen horizontale Holzlamellen. Die Fassaden des Veranstaltungssaals werden mit vertikalen Elementen beschattet. Durch die Kompaktheit der Baukörper, entsprechende Dämmstärken und ein günstiges Verhältnis von Glas- zu Holzoberflächen konnte trotz eines geringen Aufwands an technischer Infrastruktur Niedrigenergiestandard erreicht werden.
PlanerIn: hohensinn architektur
BauherrIn: Innofinanz
Abbildung: Werksfotografie Kulmer
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Die Fertigungshalle Schwanenstadt stellt eine Visitenkarte des auf Holzkonstruktionen spezialisierten Unternehmens Obermayr dar. F2Architekten konnten hier ein optimales Arbeitsumfeld schaffen, die Philosophie und das Know-how des Unternehmens sichtbar machen und zugleich die erste großvolumige Industriehalle im Passivhausstandard Österreichs realisieren.
Symbol hierfür ist das Faltwerk, welches über die Produktionsbereiche spannt und in einem weitausladenden Vordach endet. Die verglasten Schnittflächen stellen den Bezug von Innen und Außen – Arbeit und Natur – her und durchfluten die Produktionsflächen mit Tageslicht. Die Materialwahl – unbehandelte Lärchenschalung und lasierten Dreischichtplatten – spiegelt den Unternehmensinhalt Holz wider.
Elf zueinander verschränkte Platten überspannen die Halle in Längsrichtung und enden in einem 18m frei auskragenden Vordach. Dazwischen ruhen sie auf zwei innenliegenden Stützenreihen und auf der Ostwand. Um der Statik genüge zu tun (27m Stützenabstand sowie 18m Auskragung), sind die Platten an deren Rändern mittels Stahlstreben kraftschlüssig verbunden. Die Platten sind hochwärmegedämmte Holzsandwichelemente mit einer Gesamtkonstruktionsstärke von 44cm. Aufgrund der beidseitigen Beplankung mit Holzwerkstoffplatten (innenseitig Livingboard face, aussenseitig OSB) sind die Elemente in sich so stabil, dass trotz der komplexen zueinander gegenläufigen Dachlandschaft keine zusätzlichen Konstruktionselemente zur horizontalen Aussteifung erforderlich wird, wodurch die klar ersichtliche Struktur des Daches gewahrt wird. Die verbleibende Aussenwandkonstruktion im Süden, Osten und Norden setzt sich aus Brettschichtholzstützen und vorgehängten Holzsandwichelementen zusammen.
Die Hallenkonstruktion wurde in Elementbauweise konzipiert, und als solche werkseitig vollständig vorgefertigt und anschließend in vier Wochen montiert. Dies garantierte ein hohes Maß an Qualitätssicherung und reduzierte des weiteren die Bauzeit beträchtlich.
Fachspezifische Informationen zum Bauwerk finden Sie in der nextroom architektur datenbank
PlanerIn: F2 Architekten
BauherrIn: Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH
Abbildung: Andreas Röbl
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Die neue UMDASCH Firmenzentrale umfasst neben dem Informationscenter für Ladenbau auch den Bereich „Shop-Show“ und die Büros des international agierenden Konzerns. Die hohen Ansprüche an das vom Architekt Kaufmann konzipierte Tragwerksystem bezüglich Brandschutz, Belichtung, Schallabsorbtion etc. konnte durch das vom hauseigenen Statikbüro der Firma Glöckel entwickelte Komplettdachsystem optimal erfüllt werden.
Wichtigstes Konstruktionselement sind die schlanken BSH-Fachwerke mit einer freien Stützweite von 38,5 m und einem Achsabstand von 10,5 m. Es kamen dabei doppelt verleimte Ober- und Untergurte mit einer Gesamtbreite von 32cm und einer Höhe von 66 cm bzw. 63 cm zur Ausführung. Ein ausgeklügeltes Elementsystem mit einer Breite von 3,10 m und einer Gesamtlänge von 10,60 m, eingehängt in die Fachwerkober- bzw. Untergurte, half die Bauhöhe zu minimieren und das Gesamtsystem auszusteifen.
Durch die komplette Vorfertigung der Dachelemente mit fertiger Akustik-Untersicht, Dampfbremse, Wärmedämmung und Dachabdichtung konnte eine Gesamtmontagezeit von 3 Wochen realisiert werden. Das exakte Fugenbild der hell beschichteten Akustik-Untersicht vermittelt einen hochwertigen optischen Eindruck. Dies konnte nur die CNC-mäßig Fertigung der Fachwerke sowie der Elemente erreicht werden, die eine Passgenauigkeit im Zehntel-Millimeterbereich ermöglicht. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Gesamtkonstruktion (ca. 90%) wird durch die kontrollierte Werksfertigung auch ein Maximum an Qualitätskontrolle erreicht.
PlanerIn: kaufmann partner
BauherrIn: Umdasch AG
Abbildung: Louis Paterno
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