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Mayr-Melnhof Kaufmann Reuthe GmbH
Vorderreuthe 57
A - 6870 Reuthe

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Kaufmann ist ein international orientiertes Industrieunternehmen im Bereich Brettschichtholz und Betonschalung mit Standorten in Österreich, Schweiz und Deutschland und zählt zu den führenden Anbietern in Europa. Mit über 55 Jahren Erfahrung im Holzleimbau gehört Kaufmann zu den Pionieren dieser Branche. Heute sorgen über 270 Mitarbeiter für eine reibungslose Fertigung der umfangreichen Produktpalette für den konstruktiven Holz- und Schalungsbau, die weltweit vertrieben wird.
Der Name Kaufmann mit den bekannten Marken HT20plus, K1-Schalungsplatten, K1multiplan und K-Profidecken sowie den CNC-gefertigten BSH-Sonderbauteilen bürgen für höchste Qualität und zuverlässigen Service. Unsere Kunden sind Zimmerer, Bauunternehmungen, Ingenieurbüros, Fachhändler, Importeure und Agenten in aller Welt.
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Die Holzkonstruktion in Catalhöyük schützt eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten prähistorischer Archäologie. Die in der Hocheben Anatoliens gelegene Siedlung stammt aus der Jungsteinzeit und erlangte durch die im Jahre 1963 entdeckte vermutlich älteste kartographische Darstellung der Menschheitsgeschichte weltweite Berühmtheit. 2008 erhielt die Vorarlberger Holzbaufirma Kaufmann mit dem Architekten Sinan Omacan den Auftrag zur Überdachung, nach nur drei Wochen Produktionszeit wurden die Holzelemente in die Türkei transportiert und Vorort errichtet.
Auf einem Grundriss von 27 x 47m erhebt sich eine Volumen von 60m³. Die Bogenkonstruktion in Fichten-Brettschichtholz besteht aus je zwei Bögen: Länge: 2 x 11,30m - 17,75m (Dimension: 16cm/40cm). Pfetten auf Bogenkonstruktion aufgeschraubt: Länge: 3,39m - 4,00m (Dimension: 8cm/12cm u. 16cm/12cm). Windverband: Zugstangen als Kreuz an Hauptbinder angeschlossen.
PlanerIn: Sinan Omacan
BauherrIn: Projekt Çatalhöyük
Abbildung: Sinan Omacan
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Im Jahr 2007 entwarf SQUID architecture für den Künstler Paul Renner ein spektakuläres temporäres Gebäude in Holzkonstruktion. Anlässlich der 10-Jahres Feier des Kunsthauses Bregenz fanden im „Theatrum Anatomicum“ sieben Tage lang Live-Perfomances statt. Vor Publikum wurden dort Speisefolgen experimentell arbeitender Küchenchefs zelebriert. Ausgangspunkt des Entwurfs war das historische Vorbild des «Teatro Anatomico», erbaut 1594 in Padua. Die zeitgenössische Variante greift das vertikal organisierte zentralen Atriums mit umlaufenden Galeriegeschossen auf und erreicht eine spannungsvolle räumliche Präsenz.
Die aus 650 Einzelteilen bestehende Holzrippen-Konstruktion wurde vor Ort montiert und mit einer Außenhaut aus transluzenter Membran versehen. Der Raum bestand aus vier Ebenen mit drei Rängen und 126 Sitzplätzen. Die Konstruktion war 24 m lang, 16 m breit und 12 m hoch.
PlanerIn: SQUID
Abbildung: Roman Horner
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