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Kulmer Holz-Leimbau GesmbH
Hart 65
A-8212 Pischelsdorf

T +43 (3113) 3388-0
F +43 (3113) 8520-85

office kulmerbau.at
www.kulmerbau.at
Die Firma Kulmer wurde 1965 als Baubetrieb gegründet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1988 in die Sparte Zimmerei und Holzleimbau durch den Zukauf der Firma Wallner-Leeb-Huber in Graz erweitert. Die maschinelle Einrichtung des Betriebes wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb von Graz in einen neuen Betriebsstandort in Pischelsdorf an die Baufirma angrenzend verlegt. Der Zimmereibetrieb beschäftigt ca. 65 Mitarbeiter.
Schwerpunkt ist der Konstruktive Holzleimbau sowie Dachkonstruktionen und Fertigdachelemente jeglicher Art. Weiters wurden eine Vielzahl von Mehrgeschossigen Holzwohnbauten errichtet. In den letzten Jahren wurde von der Firma Kulmer eine Reihe von Holzleimkonstruktionen verwirklicht, dass sind z.B. Wennerbrücke, die größte für Schwerlastverkehr zugelassene Holzbrücke Europas. Diverse Industriehallen z.B. Elin Werk Preding 15.000 m2 Hallenfläche.
In den letzten Jahren haben wir verschiedenste Holzbaupreise in den Bundesländern Steiermark, Wien und Niederösterreich gewonnen. Weiters haben wir im Jahr 2008 den Innovationspreis der steirischen Wirtschaftsförderung für die Entwicklung des Kielstegelementes, ein neues Dach- und Deckenelement für große Spannweite erhalten.
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Das Holzinnovationszentrums Zeltweg versammelt Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche, bietet jungen Unternehmern Büroräumlichkeiten und dient zugleich als Sitz eines Holzbauunternehmens. Der zweigeschossige Gebäudekomplex liegt etwas außerhalb von Zeltweg, wodurch ein repräsentativer Vorbereich geschaffen werden konnten, der die beiden im rechten Winkel zueinander positionierten Baukörper miteinander verbindet.
Als Konstruktion wurde ein Holzskelettsystem mit Brettschichtstützen und -trägern sowie Brettstapeldecken gewählt. Diese einfache Bauweise kam aus Zeit- und Kostengründen zum Einsatz, gewährleistet aber auch größtmögliche Flexibilität in den Grundrissen und damit in der Nutzung. Als konstruktiver Holzschutz und teilweise zur Beschattung dienen horizontale Holzlamellen. Die Fassaden des Veranstaltungssaals werden mit vertikalen Elementen beschattet. Durch die Kompaktheit der Baukörper, entsprechende Dämmstärken und ein günstiges Verhältnis von Glas- zu Holzoberflächen konnte trotz eines geringen Aufwands an technischer Infrastruktur Niedrigenergiestandard erreicht werden.
PlanerIn: hohensinn architektur
BauherrIn: Innofinanz
Abbildung: Werksfotografie Kulmer
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Das vom Vorarlberger Architekten Johannes Kaufmann errichtete Einfamilienhaus in den Klosterneuburger Weinbergen wurde 2007 mit dem niederösterreichischen Holzbaupreis ausgezeichnet. Auf den Fundamenten eines in starker Hanglage liegenden Gebäudes aus den 60ern wurde ein Holzkubus von strenger Schönheit errichtet. Das Sockelgeschoss ist durch den eingeschobenen dunklen Garagen-Block gegliedert, der den Eingangsbereich klar von den benachbarten Wohnräumen abgrenzt. Die Fassade spielt mit der schlichten Geometrie zwischen der geschlossenen Holzfassade, halbtransparenten Lamellen, sich nach innen verjüngenden Fensterlaibungen mit flächenbündiger Verglasung und tief eingeschnittenen Terrassenöffnungen.
Während das Untergeschoss überwiegend aus einer Betonkonstruktion ausgeführt ist, findet sich im Großteil des Hauses eine Holzkonstruktion mit teilweise eingebauten Stahlstützen als tragende Elemente. Der Holzbau wurde als vorgefertigter Elementbau ausgeführt, teilweise mit gedämmten Hohlkastenelementen, teilweise mit Massivholzplatten. Den Außenwänden ist eine vertikale gegliederte Holzleisten-Fassade unüblich weit vorgehängt, welche die direkte Besonnung und die damit verbundenen Bauteil-Aufheizung reduziert.
Fachspezifische Informationen zum Bauwerk finden Sie in der nextroom architektur datenbank
PlanerIn: Johannes Kaufmann
BauherrIn: Fam. Wilhelm
Abbildung: Bruno Klomfar
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