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Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH
Johann Pabst Straße 20
A-4690 Schwanenstadt

T +43 (7673) 2257-0
F +43 (7673) 2257-30

office obermayr.at
www.obermayr.at
Reich an Erfahrung und Know-how bietet Obermayr eine solide Grundlage für Innovationen im Holzbau. Das hausinterne Ingenieurbüro unterstützt Bauherren und Architekten in der Konzeption von Holztragwerken und deren statischer Dimensionierung.
Mit modernster Technik ist Obermayr in vielfältigsten Bereichen des Holzbaues zuhause: Einen Schwerpunkt stellen Gewerbe- und Industrieobjekte wie Bürogebäude und Hallen dar. Einen zweiten kommunale Objekte wie Sporthallen, Veranstaltungszentren und mehrgeschossige Wohnbauten.
Wir von Obermayr glauben schon lange an den Wert von Holz. Und wurden für unser Engagement mehrmals mit dem OÖ Holzbaupreis, dem NÖ Holzbaupreis und dem Österreichischen Bauherrenpreis ausgezeichnet.
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Die Fertigungshalle Schwanenstadt stellt eine Visitenkarte des auf Holzkonstruktionen spezialisierten Unternehmens Obermayr dar. F2Architekten konnten hier ein optimales Arbeitsumfeld schaffen, die Philosophie und das Know-how des Unternehmens sichtbar machen und zugleich die erste großvolumige Industriehalle im Passivhausstandard Österreichs realisieren.
Symbol hierfür ist das Faltwerk, welches über die Produktionsbereiche spannt und in einem weitausladenden Vordach endet. Die verglasten Schnittflächen stellen den Bezug von Innen und Außen – Arbeit und Natur – her und durchfluten die Produktionsflächen mit Tageslicht. Die Materialwahl – unbehandelte Lärchenschalung und lasierten Dreischichtplatten – spiegelt den Unternehmensinhalt Holz wider.
Elf zueinander verschränkte Platten überspannen die Halle in Längsrichtung und enden in einem 18m frei auskragenden Vordach. Dazwischen ruhen sie auf zwei innenliegenden Stützenreihen und auf der Ostwand. Um der Statik genüge zu tun (27m Stützenabstand sowie 18m Auskragung), sind die Platten an deren Rändern mittels Stahlstreben kraftschlüssig verbunden. Die Platten sind hochwärmegedämmte Holzsandwichelemente mit einer Gesamtkonstruktionsstärke von 44cm. Aufgrund der beidseitigen Beplankung mit Holzwerkstoffplatten (innenseitig Livingboard face, aussenseitig OSB) sind die Elemente in sich so stabil, dass trotz der komplexen zueinander gegenläufigen Dachlandschaft keine zusätzlichen Konstruktionselemente zur horizontalen Aussteifung erforderlich wird, wodurch die klar ersichtliche Struktur des Daches gewahrt wird. Die verbleibende Aussenwandkonstruktion im Süden, Osten und Norden setzt sich aus Brettschichtholzstützen und vorgehängten Holzsandwichelementen zusammen.
Die Hallenkonstruktion wurde in Elementbauweise konzipiert, und als solche werkseitig vollständig vorgefertigt und anschließend in vier Wochen montiert. Dies garantierte ein hohes Maß an Qualitätssicherung und reduzierte des weiteren die Bauzeit beträchtlich.
Fachspezifische Informationen zum Bauwerk finden Sie in der nextroom architektur datenbank
PlanerIn: F2 Architekten
BauherrIn: Obermayr Holzkonstruktionen GesmbH
Abbildung: Andreas Röbl
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Der Um- und Zubau der Pfarrkirche St. Franziskus am Stadtrand von Wels war durch den Zuzug in die neugeschaffenen Wohngebiete notwendig geworden. Durch den behutsamen Dialog mit der umgebenden Natur und die schlichte Formensprache der holzgedeckten Veranden und Holzfassaden setzten die oberösterreichischen Architekten Luger & Maul das ursprüngliche Konzept des Bestandes fort. Mit dem neuen Baukörper aus schwarzem Glas, der sich inmitten des flachen hölzernen Zubaus erhebt, gelang jedoch ein markanter ästhetischer Akzent.
Dennoch bestimmt das Material Holz den Komplex. Durch die ebenmäßig vor-vergrauten Lärchenholzfassade kann die gesamte Anlage nun den erhöhten Anforderungen an den Wärmeschutz gerecht werden und auch das Innere des gläsernen Kirchenkubus steht im Zeichen des natürlichen Baustoffs. Zur Gänze mit rot gefärbten Holzpaneelen ausgekleidet wirkt der Raum wie eine kostbar gearbeiteten Schatulle, gespalten durch einen mittig angeordneten gläsernen Schlitz, der den Blick in den umgebenden Landschaftsraum freigibt.
Fachspezifische Informationen zum Bauwerk finden Sie in der nextroom architektur datenbank
PlanerIn: Luger & Maul
BauherrIn: Röm.-kath. Pfarre St. Franziskus
Abbildung: Walter Ebenhofer
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