 |
 |
 |
 |
Der Um- und Zubau der Pfarrkirche St. Franziskus am Stadtrand von Wels war durch den Zuzug in die neugeschaffenen Wohngebiete notwendig geworden. Durch den behutsamen Dialog mit der umgebenden Natur und die schlichte Formensprache der holzgedeckten Veranden und Holzfassaden setzten die oberösterreichischen Architekten Luger & Maul das ursprüngliche Konzept des Bestandes fort. Mit dem neuen Baukörper aus schwarzem Glas, der sich inmitten des flachen hölzernen Zubaus erhebt, gelang jedoch ein markanter ästhetischer Akzent.
Dennoch bestimmt das Material Holz den Komplex. Durch die ebenmäßig vor-vergrauten Lärchenholzfassade kann die gesamte Anlage nun den erhöhten Anforderungen an den Wärmeschutz gerecht werden und auch das Innere des gläsernen Kirchenkubus steht im Zeichen des natürlichen Baustoffs. Zur Gänze mit rot gefärbten Holzpaneelen ausgekleidet wirkt der Raum wie eine kostbar gearbeiteten Schatulle, gespalten durch einen mittig angeordneten gläsernen Schlitz, der den Blick in den umgebenden Landschaftsraum freigibt.
Fachspezifische Informationen zum Bauwerk finden Sie in der nextroom architektur datenbank
PlanerIn: Luger & Maul
BauherrIn: Röm.-kath. Pfarre St. Franziskus
Abbildung: Walter Ebenhofer
|
 |
 |
 |
 |
|